• Nicola Christ-Widmann

    Impulse, die wirken

    Erkennen, was läuft.
    Verstehen, wie Menschen ticken.
    Verändern, was wirkt.

    Unabhängig davon, ob Sie Antworten, Lösungen oder neue Perspektiven suchen: Ich helfe Ihnen gerne dabei, die Wege zu finden, die Sie auch wirklich an Ihr Ziel bringen.

Impulse für Herz, Hirn und Seele

Impulse für Ihr Business

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Business Coaching
Executive Sparring
Supervision
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Impulse für Ihr Privatleben

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Impulse für Paare und Familien

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Reden wir darüber - der Blog

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Probleme lösen
und Lebensqualität steigern

In meinem Blog finden Sie Termine, Tipps und wertvolle Infos zur Problemlösung und Persönlichkeitsentwicklung ebenso wie offene Worte zu Tabuthemen.

widmann wirkt

Hier finden Sie Wege, wie Sie in Ihrem beruflichen und privaten Alltag Veränderung bewirken und ihre Arbeits- und Lebensqualiät langfristig optimieren und halten können.

Sie erkennen, was läuft.
Sie verstehen, wie Menschen und Systeme ticken.
Sie verändern, was wirkt.

Ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung: Impulse für Herz, Hirn und Seele

Ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung auf mentaler, emotionaler und seelischer Ebene

Alle sprechen davon, ihr Mind-Set zu verändern und zu stärken. Das allein bringt Sie allerdings nicht langfristig an Ihr Ziel. Ihre emotionale und seelische Ebene müssen auch 'mitspielen' wollen, damit Sie Ihren Alltag und Ihre Persönlichkeit wirksam verändern können.
Für echten Erfolg müssen neben Ihrem Mind-Set auch ihr Heart- und Soul-Set neu ausgerichtet werden.

Warum das so ist und wie das funktioniert? Erleben Sie hier.

Reden wir darüber - die neuesten Impulse aus dem Blog

  • Gedankenspiel : Das scheinbare Glück

    Gedankenspiel : Das scheinbare Glück

  • Selbst-Kompetenz: Sei neugierig

    Selbst-Kompetenz: Sei neugierig

  • Beziehungs-Kompetenz: Woran die Liebe zerbricht - und was sie heilt

    Beziehungs-Kompetenz: Woran die Liebe zerbricht - und was sie heilt

  • Führungs-Kompetenz: Der systemische Blick auf das Spielfeld

    Führungs-Kompetenz: Der systemische Blick auf das Spielfeld

  • Beziehungs-Kompetenz: Der vergessene Hochzeitstag

    Beziehungs-Kompetenz: Der vergessene Hochzeitstag

  • Paar-Workshop Juni 2019: Beziehungs-Kompetenz stärken

    Paar-Workshop Juni 2019: Beziehungs-Kompetenz stärken

  • Der Trend: Online Coaching - wann es wirkt und wo die Grenzen sind

    Der Trend: Online Coaching - wann es wirkt und wo die Grenzen sind

  • Fräulein Schwyz: Und plötzlich wird vieles so nebensächlich...

    Fräulein Schwyz: Und plötzlich wird vieles so nebensächlich...

  • In Sachen Selbst-Kompetenz: Die Sache mit der Wut

    In Sachen Selbst-Kompetenz: Die Sache mit der Wut

  • Führungsexzellenz: Ein Kriterium, das die meisten übersehen

    Führungsexzellenz: Ein Kriterium, das die meisten übersehen

  • Methoden-Kompetenz stärken: 01.03.2019 Start Supervisions-Lehrgang

    Methoden-Kompetenz stärken: 01.03.2019 Start Supervisions-Lehrgang

  • Methoden-Kompetenz stärken: 17.11.2018 Fortbildung 'Beratung bei Kinderwunsch und Fehlgeburt'

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  • Trainings-Kompetenz: Über das lästige Ballspielen und echte Potenzialentwicklung in Trainings

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  • Fräulein Schwyz: Was ist bloß mit Weihnachten los?

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  • Fräulein Schwyz und die drei Ich's

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  • Happy Pills und der gesellschaftliche Zwang, glücklich sein zu müssen

    Happy Pills und der gesellschaftliche Zwang, glücklich sein zu müssen

  • Ernsthafte Wege zum Glück und warum ein Wochenend-Seminar nicht das Lebensheil bringen kann

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  • Unsere Sehnsucht nach Glück und unsere Angst davor

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  • Fräulein Schwyz: Der Small Talk und der Status 'kinderlos'

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  • Von Sterben, Tod und Lebensglück

    Von Sterben, Tod und Lebensglück

  • Der Hype ums Burnout... was bleibt danach?

  • Fräulein Schwyz, die Schweiz und die Sache mit dem Kaffeehaus

    Fräulein Schwyz, die Schweiz und die Sache mit dem Kaffeehaus

  • Tabu ‚Psychische Krise’: Betrifft mich nicht, oder doch?

    Tabu ‚Psychische Krise’: Betrifft mich nicht, oder doch?

  • Fräulein Schwyz: Die mit den Kühen tanzt

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  • Fräulein Schwyz: Es ist nicht alles Gold, was glänzt

    Fräulein Schwyz: Es ist nicht alles Gold, was glänzt

  • Das ist doch kein Mobbing! Das ist doch nur Spaß!

    Das ist doch kein Mobbing! Das ist doch nur Spaß!

  • Methoden-Kompetenz stärken: 28.09.2018 Startschuss für Trainer-Lehrgang

    Methoden-Kompetenz stärken: 28.09.2018 Startschuss für Trainer-Lehrgang

widmann wirkt: Zertifizierte Beratung und Weiterbildung

Nicola Christ-Widmann: WKO-zertifizierte Expertin

Behördlich zert. Beratung und Weiterbildung

Nicola Christ-Widmann: BVPPT-zertifizierte Beraterin

Zert. psychologische Beratung

Nicola Christ-Widmann: ÖDV NLP-zertifizierte Trainerin

Zert. Coaching und Training in NLP

Nicola Christ-Widmann: zertifizierte Mediatorin

Zert. Mediation und Co-Mediation

Tabu ‚Psychische Krise’: Betrifft mich nicht, oder doch?

Offen gesprochen: Über die Angst, nicht normal zu sein
Fakt ist: Jede zweite bis dritte Person durchlebt im Laufe ihres Lebens eine psychische Störung. Allen voran stehen Angst, Panik und Depressionen. Fakt ist auch: Frauen sind doppelt bis dreifach so häufig betroffen.

So eine EU-weite Studie, die auch die Schweiz, Island und Norwegen inkludiert (vgl. Obsan Bericht 72, 2016).

Woran erkenne ich eine psychische Krise und was macht sie mit mir? Bin ich deshalb schon als "verrückt" einzustufen?

Wir sprechen von einer psychischen Störung, wenn das menschliche Erleben und Verhalten in seiner alltäglichen Funktionsfähigkeit beeinträchtigt ist. Das kann sich auf emotionaler, kognitiver oder körperlicher Ebene zeigen und schränkt das subjektive Freiheitsgefühl und die persönliche Lebensqualität erheblich ein.

Das Machtspiel mit der Normalität

Hinzu kommt der gesellschaftliche Stempel, psychisch nicht normal zu sein. Das Prädikat ‚normal’ ist ein machtvolles Instrument. Es bringt Menschen dazu, sich anzupassen, weil sie dazu gehören und als wertvolles Mitglied der Gemeinschaft gelten wollen. Selbst auf Kosten der eigenen psychischen und physischen Gesundheit.

Wobei sich mir die durchaus provokante Frage aufdrängt: Wenn jede/r Zweite irgendwann in seinem bzw. ihrem Leben eine psychische Störung durchlebt, sind dann nicht die, die keine psychische Störung aufweisen können, die „Abnormalen“, die nicht mitreden können, weil sie es nie erlebt haben?

Die Angst, nicht ‚normal’ zu sein, belastet den Betroffenen zusätzlich zu seinen Symptomen. Er oder sie muss täuschen und tarnen, wie es ihm bzw. ihr gerade geht, um sich nicht ‚outen’ zu müssen. Ein unfassbar anstrengendes Unterfangen, das im Alltag enormen Kraftaufwand bedeutet.

Intellektualisieren, Verleugnen, Abwerten und Projezieren: die gängigsten Abwehrstrategien, wenn ein Problem lästig ist

Besonders hilfreich sind hier die gängigen Small-Talk-Aussagen wie ‚Burnout gibt es ja gar nicht, das ist ja nur eine Erfindung der Arbeitsfaulen’ oder ‚Depression ist eine Modekrankheit’. Wer sich ernsthaft mit der Thematik auseinandergesetzt hat, Betroffenen ehrlich begegnet ist und vielleicht selbst zu den 30-50 Prozent der Betroffenen gehört hat, weiß: Psychische Störungen sind ein Kampf mit sich selbst. Erst will man nicht wahrhaben, was mit einem geschieht, ignoriert die ersten Anzeichen. Man spielt darüber hinweg, bis die Kraft weniger und weniger wird. Man verzweifelt, weiß nicht, an wen man sich wenden soll. Was man zu sagen hätte, wäre zu peinlich. Es fühlt sich an wie ein Versagenseingeständnis in einer Leistungsgesellschaft, wo menschliche Ängste, Erschöpfung und das Gefühl des Überfordertseins lästige Störfaktoren sind.

 

«Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt.»
Hermann Hesse

 

happy pills & downer: Problemlösung mit Zauberstab und Feenstaub

Wenn Ablenkung und Verleugnung nicht mehr funktionieren, ist die nächste Verhaltensstrategie meist der Griff zur Tablette. Medikamente machen ruhig, lassen Ängste und böse Gedanken verschwinden, putschen auf, machen fröhlich und agil, fast beschwingt. Drogen im übrigen auch.

Was wir nicht spüren wollen, wird auf Knopfdruck weggemacht. So einfach ist das. Wir putschen uns mit sogenannten ‚uppers’ auf, um unsere Leistung zu bringen. Und wenn wir dann nicht schlafen können, brauchen wir ‚downer’, um wieder entspannen zu können.

Kokain und Beruhigungs- bzw. Schlafmittel gehören mittlerweile zum Alltag. Es ist ja auch scheinbar leichter, die Angst auf Fingerschnipp mit ‚happy pills’ verschwinden zu lassen, als den Mut aufzubringen, ihr zu begegnen und sie zu überwinden. Aber nur scheinbar. Denn diese ‚einfache Lösung’ macht abhängig und potenziert somit das ursprüngliche Problem. Die Symptome werden stärker statt schwächer. Der Teufelskreis nimmt seinen Lauf.

Sind wir wirklich so oberflächlich?

Das eigentlich Bestürzende ist, dass die heutige Leistungsgesellschaft lieber die Einnahme von Drogen und Psychopharmaka legalisiert als die ehrliche Auseinandersetzung mit Problemen und Ängsten. Um der Angst nicht begegnen zu müssen, wird sie tabuisiert: ‚Ich? Nein, ich habe keine Angst, vor gar nichts.’ Dabei ist Angst etwas vollkommen Natürliches, Menschliches, sogar Überlebensnotwendiges.  Sie zeigt uns, wo es für unsere Psyche oder unseren Körper gefährlich wird.

Es ist nicht die Angst, die uns schwach aussehen lässt. Es ist die Art, wie wir mit ihr umgehen. Und sie zu verleugnen, ist alles andere als ein souveräner Umgang. Ihr zu begegnen, sie schrittweise zu überwinden, das beweist Mut und Stärke. Und ich ziehe meinen Hut vor jedem Menschen, der seine Ängste in Angriff nimmt und sich dafür professionelle Unterstützung gönnt. Denn es ist alles andere als ein Spaziergang, und allein ist es schwerer als in Begleitung. Aber das Ziel ist den Weg wert. Indem wir unsere Ängste meistern, reifen wir an innerer Stärke.

 

 

 


 

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