Unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen

In ihrer Beratungs- und Trainingstätigkeit führt die Auftragnehmerin Coachings, Trainings und Beratungen durch und ist Mitglied u.a. der Fachgruppen Unternehmensberatung und Personenberatung der Wirtschaftskammer Österreich. 

Die vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmerin. Im Falle einzelner unwirksamer Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bleibt die Wirksamkeit der verbleibenden Bestimmungen unberührt.

Der Lesbarkeit des Textes zuliebe bitten wir um Nachsicht, dass der Begriff "Auftraggeber" hier ausnahmsweise nicht gegendert wurde.

  1. Die Auftragnehmerin wird für den Auftraggeber Beratungsleistungen im Bereich Beratung/Coaching/Training erbringen. Die Auftragnehmerin wird ausschließlich als Beraterin / Coach / Trainerin tätig und ihr obliegen darüber hinaus keine Beratungs-, Informations- oder Aufklärungspflichten, insbesondere nicht in Bezug auf rechtliche oder steuerliche Rahmenbedingungen. Das Leistungsspektrum der Auftragnehmerin ist kein Ersatz für psychotherapeutische Maßnahmen. Es dient nicht der Behandlung und Heilung von psychischen Krankheitsbildern oder Störungen.

  2. Bei Gruppen-Coachings, Trainings und Seminaren für Firmen gilt der Auftraggeber stets als Veranstalter. Die Auftragnehmerin tritt in keine Vertrags- oder sonstige Rechtsbeziehung zu den TeilnehmerInnen. Der Auftraggeber verpflichtet sich, für Versicherungsschutz im gesetzlich vorgeschriebenen und angemessenen Umfang zu sorgen. Während des Arbeitsprozesse trägt jede/r KlientIn bzw. TeilnehmerIn die alleinige Verantwortung für sich und sein/ihr Handeln.
  3. Die Auftragnehmerin wird auf Basis eines gesondert vereinbarten Zeit- oder Pauschalhonorars tätig. Alle vereinbarten Honorarsätze verstehen sich exklusive Umsatzsteuer. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung fällt in Österreich keine Umsatzsteuer an. Der Auftraggeber hat der Auftragnehmerin unverzüglich sämtliche mit der Durchführung des Auftrags gebundenen Barauslagen zu ersetzen. Sämtliche Honorarnoten sind binnen fünf Werktagen ab Rechnungslegung ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug gilt § 456 UGB.

  4. Wenn der Auftraggeber zu vereinbarten Terminen nicht erscheint, gebührt der Auftragnehmerin dennoch das vereinbarte Honorar, wenn der Termin nicht spätestens 48 Stunden vor dem Termin abgesagt wird.

  5. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, Leistungen ganz oder teilweise durch Dritte oder unter Zuhilfenahme von Dritten zu erbringen.

  6. Der Auftraggeber hat der Auftragnehmerin alle Informationen mitzuteilen und Unterlagen zur Verfügung zu stellen, die für die Durchführung des Auftrags erforderlich sind. Generell erblickt dem Auftraggeber die Pflicht, alle zur reibungslosen Durchführung des Auftrages erforderlichen Maßnahmen zu veranlassen.

  7. Die Auftragnehmerin ist bei Durchführung ihres Auftrages weisungsfrei. Sie übernimmt keine Haftung für den Eintritt eines Erfolges.

  8. Die Auftragnehmerin ist zur Verschwiegenheit über alle ihr im Zug ihrer Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt gewordenen Geschäfts-oder Betriebsgeheimnisse verpflichtet. Hiervon ausgenommen sind gesetzliche Offenlegungspflichten gegenüber Behörden oder im Gerichts-oder Strafverfahren sowie an Personen, die sich zur Einhaltung dieser Verschwiegenheitsverpflichtung gegenüber der Auftragnehmerin vertraglich verpflichten.

  9. Die Auftragnehmerin ist berechtigt, personenbezogene Daten im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertragsverhältnisses zu verarbeiten. Der Auftraggeber wird dafür sorgen, dass hierfür sämtliche erforderlichen Maßnahmen (insbesondere nach DSG) getroffen worden sind und insbesondere die erforderlichen Zustimmungserklärungen vorliegen. Eine elektronische Übertragung von Daten erfolgt ausschließlich auf Wunsch und Gefahr des Auftraggebers.

  10. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die geistigen Leistungen der Auftragnehmerin, wie insbesondere Berichte, Checklisten, Modelle, Methoden, Konzepte, Programme, Leistungsbeschreibungen usw. ausschließlich für seinen eigenen Gebrauch im Rahmen des Vertragszwecks zu verwenden und diese nur mit Zustimmung der Auftragnehmerin an Dritte weiterzugeben. Keinesfalls ist der Auftraggeber zur kommerziellen Verwertung dieser geistigen Leistungen berechtigt. Bei Verletzung dieser Bestimmung gelten die §§ 151 PatG sinngemäß.

  11. Die Auftragnehmerin haftet nur im Fall grob fahrlässiger Verletzung ihrer Pflichten. Sämtliche Ersatzansprüche sind auf den Betrag der der Auftragnehmerin für den jeweiligen Haftungsfall zur Verfügung stehenden Deckungssumme aus ihrer Berufshaftpflichtversicherung betraglich begrenzt. Besteht keine Deckung aus einer Haftpflichtversicherung, beträgt die höchstmögliche Ersatzpflicht das Zehnfache des für den jeweiligen Auftrag vereinnahmten Honorars. Sämtliche Schadensersatzansprüche gegen die Auftragnehmerin verjähren binnen sechs Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger, spätestens aber zwei Jahre ab Eintritt des Schadens.

  12. Im Fall von Streitigkeiten, die aus diesem Vertrag hervorgehen und nicht einvernehmlich geregelt werden können, vereinbaren die Vertragspartner zur außergerichtlichen Beilegung des Konfliktes einvernehmlich eingetragene MediatorInnen (ZivMediatG) mit dem Schwerpunkt WirtschaftsMediation aus der Liste des Justizministeriums beizuziehen. Sollte über die Auswahl der WirtschaftsMediatorInnen oder inhaltlich kein Einvernehmen hergestellt werden können, werden frühestens drei Monate ab Scheitern der Verhandlungen rechtliche Schritte eingeleitet. In diesem Fall gilt österreichisches Recht, und sämtliche durch die vorhergehende Mediation angelaufenen notwendigen Kosten (auch für eine beigezogene Rechtsberatung) können vereinbarungsgemäß in einem Gerichts- oder Schiedsgerichtsverfahren als vorprozessuale Kosten geltend gemacht werden.

  13. Dieser Vertrag unterliegt ausschließlich österreichischem Recht unter Ausschluss des IPR. Gerichtsstand ist Wien, Innere Stadt.